Der 24.Mai ist ein wichtiges Datum, in diesem Jahr der Pfingstsonntag.
An diesem Tag trafen sich etwa 200 „Methodisten“ – Gemeindeglieder, Angehörige und Freunde – , um die Gründung des Bezirks RheinMain miteinander zu feiern, das Wunder der Gemeinschaft und der Verständigung neu zu erleben.
Auch an das Erlebnis John Wesleys am 24.Mai 1738 wurde gedacht, als er spürte, dass sein Herz „seltsam erwärmt wurde“ und er sich sicher in Gottes Gnade geborgen wusste.
Nach der gottesdienstlichen Eröffnung durch den Geschäftsführenden Pastor, Ralf Schweinsberg mit einem Grußwort von Bischof Werner Philipp war zunächst Zeit, sich zu begegnen,
gemeinsam etwas zu tun und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Es wurde miteinander ein Turm gebaut, das Pflänzchen Bezirk gepflanzt, Streichholzschachteln verziert, Kerzen für jede Gemeinde gestaltet, das Gesprächsangebot im Begegnungscafé genutzt. Danach konnten sich alle Teilnehmenden am reich gefüllten Buffet stärken.

In der Fortsetzung des Gottesdienstes am Nachmittag wurde die Vielfältigkeit in unseren Gemeinden deutlich. Neben dem Posaunenchor leitete die Aufwind-Band das Lob Gottes an und die Chorwerkstatt unter der Leitung von Sabine Heilmann ließ für alle die Sonne aufgehen!
Wir hörten Gebete in Vietnamesisch, Farsi und deutsch.
Die Predigt im Dialog der Pastoren Clemens Kinlgel und Wesley Pereira ging der Frage nach, wie es möglich ist, Gemeinschaft zu haben mit Menschen, die verschieden sind. Wie können sich Menschen unterschiedlicher Kultur und unterschiedlicher Sprache verstehen? Pastor Wesley Pereira, der selbst Sprachbarrieren und kulturelle Barrieren überwinden musste, als er aus Brasilien nach Deutschland kam, fand eine Antwort: Wir verstehen einander durch die Sprache der Liebe! „Das Evangelium ist die Sprache aller Menschen, ist das Ziel der ganzen Geschichte, Gottes Geschichte in der Geschichte der Menschen“, stellte er fest. „Wenn der Heilige Geist unter uns ist, werden wir in unserer Unterschiedlichkeit Gemeinschaft haben.“ Er bekräftigte dies, indem er ein Lied auf portugiesisch vortrug, bei dem alle in den Refrain „Hallelu- leluja“ einstimmen konnten.
In mehreren Sprachen erklang danach wie ein Statement das Lied: „Wir sind eins in dem Herren, wir sind eins in dem Geist und wir bitten um Einheit, weil sie Christus uns verheißt. Unsre Liebe sei Zeichen für die Welt.“
Mutmacher aus den Gemeinden beinhaltete die Zeit der Gemeinschaft: Aktionen, die es ermöglichen, Menschen zu begegnen; so gibt es
- die Fahrradwerkstatt zweimal jährlich in Dreieich-Sprendlingen,
- das Café gegenüber in Lorsbach auf dem Zimmerplatz, getragen von den 11 Gemeindegliedern und vielen Freunden und Unterstützern,
- die Zwergenkirche in Mainz/Wiesbaden, die besonders Kinder im Krabbelalter und ihre Eltern zum Gottesdienst einlädt,
- die Kirchenzwerge, der Kindergarten in Dreieich-Sprendlingen, der von Verantwortlichen aus der Gemeinde heraus betrieben wird,
- den Mittagstisch in der Christuskirche in Frankfurt, der gutes Essen und interessante Begegnungen ermöglicht
- und viele weitere Projekte.
Ein großes Vorbereitungsteam hatte diesen Tag geplant und durchgeführt. Ein ganz besonderes Dankeschön gilt der nächstgelegenen Gemeinde, Brombach, die von morgens früh bis ganz am Ende im Einsatz waren!
Ein Feedback in der Communi-App: „…ein rauschendes Fest und ein großer Schub für das „Wir-Gefühl“. Das Konzept mit dem Gottesdienstauftakt, den Begegnungsangeboten, dem gigantischen bring&share Buffet (einschließlich Geburtstagstorte) und der bunte Gottesdienst mit der begeisternden Aufwind-Band waren toll. Zwischendrch so viele beglückende Wiedersehensmomente nach Jahren und Jahrzehnten. Hätte alles nicht schöner sein können. Danke für alle, die mit vorbereitet und mit gestaltet haben und auch an alle, die mit dabei waren und die Halle und diesen Tag gefüllt haben. Mit anderen Worten: Halleluja!“
Als besonderes Highlight zu diesem Tag wurde der erste gemeinsame Gemeindebrief des Bezirkes RheinMain erstellt und verteilt. Hier stellen sich alle Gemeinden mit Besonderem und Alltäglichen vor, hier finden sie Gemeinsames und Inspirierendes, einladend auch mal in der Nachbarschaft zu schnuppern. Wir sind Eins miteinander, als bezirk RheinMain, wir sind Eins in der Liebe!
Noch keinen erhalten? Sprechen Sie die Verantwortlichen der Gemeinden darauf an!
Wir wünschen uns, dass Gottes Geist uns erfüllt, die einzelnen Gemeinden, den neuen Bezirk RheinMain, unser Sein und unser Arbeiten. So wurden an diesem Tag zuerst die Hauptamtlichen, dann aber auch ehrenamtlich in den Gemeinden Mitarbeitende gesegnet, nur gemeinsam können wir die gute Nachricht von Gottes Liebe leben.

Liebe Gemeinden, liebe Schwestern und Brüder,
e Geschichte eine besondere Kraft. Gesellschaftliche Gruppen stehen sich oft unversöhnlich gegenüber. Diskussionen verhärten sich. Auch zwischen den Generationen wachsen manchmal Sprachlosigkeit und Distanz. Junge Menschen fühlen sich nicht gehört. Ältere erleben, dass ihre Erfahrungen wenig zählen. Nicht selten lebt jede Generation in ihrer eigenen Welt.
Am 26. April war David Kissling von der Organisation “ Christen an der Seite Israels “ zu Besuch in der Friedenskirche von Rothenbergen. 

„Singt ein neues Lied!“ Singen tut gut und macht Laune! Trifft das immer zu? Wann trifft mich die Aufforderung, ein neues Lied zu singen?

Am 26. April haben wir mit David Kissling einen Referenten eingeladen, der im Gottesdienst der Frage nachgehen wird, was Israel mit unserem Glauben zu tun hat. Als evangelischer Theologe arbeitet er sowohl für das Lebenszentrum „Wörnersberger Anker“ als auch für die Organisation „Christen an der Seite Israels“. Die Organisation setzt sich seit 1998 für die deutsch-israelische und christlich-jüdische Verständigung ein und fördert humanitäre Projekte in Israel. Herzliche Einladung zu einem inspirierenden und wegweisenden Gottesdienst.
Kirche Kunterbunt im Frühjahr! Staunst du nicht auch manchmal im Frühjahr, wenn alles wieder schön grün wird und viele bunte Blumen-Tupfer das Grau des Winters vertreiben? Wo kommt das alles her? Gott hat alles so schön gemacht!

Friedenskirche Rothenbergen, Kirchbergstraße 10!
An Ostern verwandelt sich die Traurigkeit in Freude, zunächst ganz und gar unbegreiflich! Wir kann ein Mensch, der tot war, wieder lebendig sein?
An Karfreitag feiern wir das zentralste christliche Ereignis, dass Jesus für die Menschen den Tod auf sich genommen hat. Ist das zu begreifen? Wie konnte Jesus das aushalten? Wie können wir das aushalten? Am Ende steht das Wort Jesu: Es ist vollbracht!
n auf Texte aus der Bibel dieses Ereignis zu uns sprechen zu lassen. Im Abendmahl können wir schmecken, dass Gott uns liebt.
Wir feiern: Pfingsten, Sonntag, 24.Mai ab 11:00 Uhr in Merzhausen im Taunus.

Hurra, die Frauen treffen sich!