Gottesdienst zu feiern ist nicht an einen Raum oder eine Kirche gebunden – nicht einmal an große Zahl von Menschen, die sich treffen. In diesen Tagen eines Versammlungsverbots ist unsere Kreativität gefragt. Daher möchte ich sie einladen, am Sonntag mit mir zusammen Gottesdienst zu feiern – zwar nicht in der Kirche, aber dafür jede und jeder an seinem Ort: Gemeinsam mit den Kindern, zu zweit oder alleine am Sonntagmorgen um 10 Uhr eine Kerze anzünden und unseren „Engelsgottesdienst“ mitfeiern. „Der Engel des Herrn lässt sich bei denen nieder, die in Ehrfurcht vor Gott leben und umgibt sie mit seinem Schutz und rettet sie“, heißt es in Psalm 34, der unserem Gottesdienst zugrunde liegt.
Also: Lassen sie sich einladen! Am Sonntag, alle zur selben Zeit, um 10 Uhr, werden wir miteinander Gottesdienst feiern. Auch wenn wir uns nicht sehen, so sind wir doch verbunden durch den einen Geist!
Die PDF-Vorlage für unseren Haus-Gottesdienst finden sie hier (oder per Klick auf das Engel-Bild)
Vielen Dank an Doris Joachim vom EKHN Zentrum für Verkündigung, von der die Meditation stammt!

Die Evangelische Allianz in Deutschland ruft zum Gebet auf: Jeden Abend um 20.20 Uhr – mit vielen anderen Christen an vielen Orten – zeitgleich!
Leider musste wir auch unser großes „Frauenfrühstück“ im April absagen. Wie in den vergangen Jahren rechneten wir auch für dieses Jahr mit 120 begeisterten Frauen… Unsere Referentin hat auch schon zugesagt, dass sie sich freut, zu einem späteren Termin eingeladen zu werden. Also: Verschoben und nicht aufgehoben (auch wenn niemand weiß, was das im Moment genau bedeutet).

Vom heutigen Tage an werden alle kirchlichen Veranstaltungen abgesagt. Das Kabinett unserer Kirche schreibt: „Die Einschätzung der Corona Pandemie durch die staatlichen Behörden hat sich in den letzten 48 Stunden massiv verändert. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in der Bundespressekonferenz zu einem Verzicht auf alle nicht notwendigen Veranstaltungen aufgerufen. In vielen Bundesländern werden Schulen geschlossen. Unzählige Vereine und Unternehmen sagen Veranstaltungen ab. Neben dem Schutz der älteren Generation, die in dieser Situation besonders gefährdet ist, geht es vor allem darum, eine gefährliche Überlastung des Gesundheitswesens zu verhindern.“

Kennzeichen einer Fruchtbaren Gemeinde ist „Radikale Gastfreundschaft“. Kein ganz einfacher Begriff, den Bischof Robert Schnase uns da mit auf den Weg in unseren ersten Gesprächsabend gegeben hat: Wir sollen eine Gastfreundschaft leben, die alles übersteigt, die nichts sparrt und keine Grenzen kennt. Zusammen mit 22. Personen machten wir uns auf den Weg, dieses Gastfreundschaft in der Gemeinde neu zu entdecken.