Das ist ja wie „Gottesdienstfasten“ meinte die Tage jemand. Wirklich? Aber nur, weil im Moment die Kirchen geschlossen sind, wollen wir nicht aufhören, Gott in unserer Mitte zu feiern. Vielleicht geht das gerade nicht in der Gemeinschaft eines Gottesdienstes am Sonntag, aber es geht immer auch zuhause. Vielleicht haben sie heute, am Sonntag, schon einen Fernsehgottesdienst miterlebt? Wenn nicht, so möchte ich sie auf den Gottesdienst aus unserer evangelisch-methodistischen Hoffnungskirche in Stuttgart hinweisen: „Mit Gott geht mehr“ – es lohnt sich wirklich!
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Oder, wie wäre es mit: „Wer unter euch groß sein will“ – dem Fernsehgottesdienst aus unserer EmK Christuskirche in Herrenberg? Klicken Sie einfach auf das Bild rechts…
Ihr Pastor Ralf Schweinsberg


Vom heutigen Tage an werden alle kirchlichen Veranstaltungen abgesagt. Das Kabinett unserer Kirche schreibt: „Die Einschätzung der Corona Pandemie durch die staatlichen Behörden hat sich in den letzten 48 Stunden massiv verändert. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in der Bundespressekonferenz zu einem Verzicht auf alle nicht notwendigen Veranstaltungen aufgerufen. In vielen Bundesländern werden Schulen geschlossen. Unzählige Vereine und Unternehmen sagen Veranstaltungen ab. Neben dem Schutz der älteren Generation, die in dieser Situation besonders gefährdet ist, geht es vor allem darum, eine gefährliche Überlastung des Gesundheitswesens zu verhindern.“

Kennzeichen einer Fruchtbaren Gemeinde ist „Radikale Gastfreundschaft“. Kein ganz einfacher Begriff, den Bischof Robert Schnase uns da mit auf den Weg in unseren ersten Gesprächsabend gegeben hat: Wir sollen eine Gastfreundschaft leben, die alles übersteigt, die nichts sparrt und keine Grenzen kennt. Zusammen mit 22. Personen machten wir uns auf den Weg, dieses Gastfreundschaft in der Gemeinde neu zu entdecken.
Nach dem Basar – ist vor dem Basar
Gespräch mit Michaela Bock aus Hasselroth, der neuen Leiterin unserer „Kita am Kirchberg“. Seit sieben Jahren hat sie Leitungserfahrungen in anderen Einrichtungen. Ende letzten Jahres hat sie sich dann bewusst für die Leitung der neuen „Kita am Kirchberg“ entschieden. Wie kam es dazu?
Rothenbergen: Ganz so schlimm ist es dann doch nicht! Aber der Reihe nach: Der Betrieb der Kindertagesstätte fordert uns als Gemeinde – das war uns bereits am Angang klar und wir waren auch bereit, viele Veränderungen hinzunehmen, wenn ab Februar die Übergangs-Kita im unteren Bereich der Kirche Rothenbergen in Betrieb geht.