

Christen aus der evangelischen Marienkirche, der Katholischen St. Bonifatius-Gemeinde, der Evangelisch-methodistischen Kirche und der Herrnhuther Brüdergemeine.


Herzliche Einladung zum Gottesdienst am kommenden Sonntag, 27.September um 10:30 Uhr in Rothenbergen, Kirchbergstraße 10.
Kein Empfang? Verbindung abgebrochen?
Manchmal kennen wir das: Die Verbindung ist plötzlich weg. Kein Netz, kein Kontakt, nichts geht mehr.
Aber wie ist das eigentlich mit unserer Verbindung zu Gott? Was hält uns, wenn unser Leben ins Wanken gerät? Und was bedeutet es, mit Jesus verbunden zu bleiben?
„Die Verbindung wird gehalten“ – unter diesem Thema steht unser Gottesdienst am kommenden Sonntag. Superintendent Stefan Kettner wird über das Wort Jesu aus Johannes 15,1–8 predigen und dabei dem Bild vom Weinstock und den Reben nachgehen.
Eine Einladung, darüber nachzudenken, woraus wir leben, was uns trägt und wo wir verwurzelt sind.
Eine Gelegenheit, dem Superintendenten zu begegnen und mit ihm ins Gespräch zu kommen.
Rund 70 Interessierte zwischen 30 und 85 Jahren kamen am vergangenen Montag ins Gemeindehaus der Evangelisch-methodistischen Kirchengemeinde Rothenbergen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie gemeinschaftliches Wohnen und insbesondere Mehrgenerationenwohnen in Gründau gestaltet werden kann.
Referentin Irmhild Neidhardt von der Vernetzungs- und Beratungsstelle für gemeinschaftliches Wohnen Spessart und Main-Kinzig-Kreis gab einen Überblick über unterschiedliche Wohnformen. Sie stellte Beispiele aus ländlichen und städtischen Regionen vor und informierte über mögliche Rechtsformen sowie Fördermöglichkeiten.
Gemeinschaftliche Wohnprojekte können Menschen verschiedener Generationen zusammenbringen. Sie bieten älteren Menschen die Möglichkeit, selbstbestimmt zu leben und zugleich auf ein nachbarschaftliches Umfeld zählen zu können. Auch junge Familien, Alleinerziehende und Menschen, die bezahlbaren Wohnraum suchen, können davon profitieren. Im Mittelpunkt stehen gegenseitige Unterstützung, ein lebendiges Miteinander und die gemeinsame Gestaltung des Wohnumfelds.
Neidhardt erläuterte zudem, welchen Nutzen solche Projekte für Kommunen und die Region haben können. Wo Menschen sich kennen, aufeinander achten und Verantwortung teilen, entstehen Orte der Weiterlesen →
Auf dem Berg stehe ich oder am Aussichtspunkt und lasse meinen Blick in die Weite schweifen – wie wunderschön ist doch unsere Erde! Wie wunderbar hat Gott sie gemacht uns uns geschenkt – zum Bebauen und Bewahren, Bearbeiten und Bewachen. Doch dann höre ich auch, wie gefährdet und bedroht die Erde ist. Wie weit ist es schon gekommen mit der Erde?
Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen ruft in jedem Jahr einen Schöpfungstag aus und die Schöpfungszeit von Anfang September bis Anfang Oktober. Diese Zeit im Früh-Herbst soll uns dazu anregen, die Schöpfung in besonderer Weise in den Blick zu nehmen. Gläubige aus aller Welt sind aufgefordert, sich mit dem Schutz und der Bewahrung unserer Mitschöpfung und Mitgeschöpfe zu beschäftigen.
Der Gottesdienst am 20. September in Rothenbergen greift das Thema des Schöpfungstages auf: Hast du erkannt, wie weit die Erde ist? (Hiob 38,18) Wir sind eingeladen, die Weite und Schönheit der Erde zu betrachten und gleichzeitig unsere Verantwortung zu erkennen.
Der Gottesdienst findet um 10:30 Uhr statt in der Friedenskirche Rothenbergen, Kirchbergstraße 10,
mit Pastorin Angelika Grob.
„Gottesdienste, die berühren“ – das sind die HERZensTöne-Gottesdienste! Dieser Abend zum Thema „Die Route wird neu berechnet“ konnte mich berühren .
Da waren die textlich gehaltvollen Lieder, wie gewohnt wunderschön interpretiert vom Chor, aber eben auch perfekt abgestimmt auf das Thema.
Pastorin Angelika Grob berichtete zuerst von zwei Menschen, deren Lebensroute plötzlich und unerwartet neu berechnet worden war. Einer davon ist Samuel Koch, der vor den Augen von Millionen Fernsehzuschauern einen schweren Unfall in der Sendung „Wetten, dass…“ erlitt. Es lohnt sich, nachzulesen, wie er mit diesem extremen Einschnitt in sein Leben umgegangen ist, beispielsweise auf seiner Homepage https://samuel-koch.com/ .
Doch auch die Bibel ist voll von Kehrtwenden, wie wir am Beispiel der Reise von Paulus und Silas erfahren durften. Und was ist mit uns? Wie reagieren wir, wenn unser Navigationsgeräte plötzlich die ursprünglich geplante Route verlässt und uns erst mal nur die Information gibt: „Die Route wird neu berechnet?“ Erst einmal ist man doch alarmiert! Warum ist das nötig? Ist die neue Route wirklich besser oder zwingt uns eine plötzliche Sperrung auf Umwege, auf die wir uns ansonsten nicht so gerne begeben würden? Dies alles lässt sich auf das Leben gut übertragen – wie reagiere ich, wenn plötzlich meine Pläne durchkreuzt werden? Vielleicht bin ich tatsächlich vorher schon „falsch abgebogen“? Oder habe ich mich zu blind auf das Navi verlassen, ohne mir einmal die Umgebung genauer anzuschauen? Es gab ausreichend Gelegenheit, diesen Fragen selbst nachzugehen – auch im Anschluss bei den Gesprächen untereinander, umrahmt von herrlichem Spätsommerwetter mit leckeren Getränken und freundlichen Mitmenschen – ein wirklich gelungener Abend. (MD)
Der nächste HERZensTÖNE- Gottesdienst findet am 18. Oktober statt.
