Rund 70 Interessierte zwischen 30 und 85 Jahren kamen am vergangenen Montag ins Gemeindehaus der Evangelisch-methodistischen Kirchengemeinde Rothenbergen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie gemeinschaftliches Wohnen und insbesondere Mehrgenerationenwohnen in Gründau gestaltet werden kann.
Referentin Irmhild Neidhardt von der Vernetzungs- und Beratungsstelle für gemeinschaftliches Wohnen Spessart und Main-Kinzig-Kreis gab einen Überblick über unterschiedliche Wohnformen. Sie stellte Beispiele aus ländlichen und städtischen Regionen vor und informierte über mögliche Rechtsformen sowie Fördermöglichkeiten.
Gemeinschaftliche Wohnprojekte können Menschen verschiedener Generationen zusammenbringen. Sie bieten älteren Menschen die Möglichkeit, selbstbestimmt zu leben und zugleich auf ein nachbarschaftliches Umfeld zählen zu können. Auch junge Familien, Alleinerziehende und Menschen, die bezahlbaren Wohnraum suchen, können davon profitieren. Im Mittelpunkt stehen gegenseitige Unterstützung, ein lebendiges Miteinander und die gemeinsame Gestaltung des Wohnumfelds.
Neidhardt erläuterte zudem, welchen Nutzen solche Projekte für Kommunen und die Region haben können. Wo Menschen sich kennen, aufeinander achten und Verantwortung teilen, entstehen Orte der Weiterlesen

Miteinander leben am Kirchberg – wer ist dabei? Große Hoffnungen hängen noch immer an unseren Plänen für gemeinschaftliches Wohnen in Rothenbergen! Leben in Gemeinschaft, auch mit mehreren Generationen, der Einsamkeit vorbeugen, im Alter nicht alleine sein, bezahlbaren Wohnraum schaffen, barrierefreies Miteinander ermöglichen, sind nur ein paar der Stickworte, deren Realisierung wir uns wünschen. Doch wir brauchen Mitstreiter und Mitstreiterinnen und Interessierte!