Das neue Programm des Frauenfrühstücks liegt vor! Von Ende März bis zum November reichen die Termine – immer am Dienstagmorgen um 9 Uhr – natürlich immer auch mit einem guten Frühstück!
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Eigentlich sollte die Gemeinde Büdingen doch traurig sein: Mit dem Start der Renovierungsarbeiten in ihrer Kirche musste die Gemeinde aus ihrem Gotteshaus ausziehen. Seit Januar treffen sich etwa 10 Personen jeden Sonntag zum Gottesdienst bei Gisela Schick im Wohnzimmer.
„Warum eigentlich nicht“, so hieß es am Anfang, „früher haben sich unsere Gemeinden auch in den Häusern getroffen“ und was früher gut funktionierte, warum sollte das nicht auch heute funktionieren?
Und tatsächlich ist es ein sehr schönes Miteinander: Man sitzt nebeneinander auf Sofa, Sesseln und Stühlen und kommt sich viel näher als in der großen Kirche und selbst die Predigt ist „näher dran“, denn natürlich gibt es keine Kanzel im Wohnzimmer.
Wenn es dann am Ende noch einen „Kirchen“-Kaffee gibt, so erscheint das ganz natürlich – schließlich sitzen wir bereits im Wohnzimmer. So ein Gottesdienst ist anders – aber nicht schlechter.
Am Ende meint dann aber noch jemand: „Die Renovierungsarbeiten gehen sehr gut voran, schon bald können wir wieder Gottesdienst in der Kirche feiern.“ Ja, das ist natürlich schön – auch wenn dann das heimelige Sofa fehlen wird.
Kennzeichen einer Fruchtbaren Gemeinde ist „Radikale Gastfreundschaft“. Kein ganz einfacher Begriff, den Bischof Robert Schnase uns da mit auf den Weg in unseren ersten Gesprächsabend gegeben hat: Wir sollen eine Gastfreundschaft leben, die alles übersteigt, die nichts sparrt und keine Grenzen kennt. Zusammen mit 22. Personen machten wir uns auf den Weg, dieses Gastfreundschaft in der Gemeinde neu zu entdecken.
Einzelne Stimmen meinten am Ende, dass es „noch konkreter hätte werden können an diesem Abend“. Ja, dem würde ich auch zustimmen. Es ist immer leicht, über das zu sprechen, was „sich“ ändern sollte bei uns – aber schwer, über das zu sprechen, was sich bei mir ändern muss. Daher will ich versuchen, im der Predigt am Sonntag (1. März 10:15 Uhr in Rothenbergen) das Thema einmal von der persönlichen Seite anzupacken… mal sehen, ob das konkreter wird.
Pastor Ralf Schweinsberg
Nach dem Basar – ist vor dem BasarNach dem Basar im Herbst ist immer zunächst etwas „Ausruhen“ angesagt: Pause vom „Kreativen Keller“. Vor dem Basar im November gibt es eine heiße Phase – die auch Spaß macht! – dann kommt der Verkauf und anschließend tut eine Pause so richtig gut.
Aber im Februar juckt es dann so langsam wieder in den Fingern: Die Ideen sprießen so langsam wieder und ein neues Team findet sich, um diese Ideen in Produkte umzusetzen. Dabei können wir noch viele kreative Köpfe und Hände brauchen!

Fünf Kennzeichen fruchtbarer Gemeinde
Radikale Gastfreundschaft. Leidenschaftlicher Gottesdienst. Zielgerichtete Glaubensentwicklung. Risikobereite Mission. Außerordentliche Großzügigkeit. Menschen suchen nach einer Kirche und Gemeinde, die sich durch diese Eigenschaften auszeichnet.
Gemeinden, die sich darin üben, erfüllen den Auftrag, Menschen für Jesus Christus zu gewinnen, damit sie als seine Jünger und Jüngerinnen die Welt verändern.
Wir treffen uns alle 14 Tage am Dienstagabend
um 19:30 Uhr in Rothenbergen:
Die Abende sind in sich abgeschlossen, ergänzen sich aber. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!
Gespräch mit Michaela Bock aus Hasselroth, der neuen Leiterin unserer „Kita am Kirchberg“. Seit sieben Jahren hat sie Leitungserfahrungen in anderen Einrichtungen. Ende letzten Jahres hat sie sich dann bewusst für die Leitung der neuen „Kita am Kirchberg“ entschieden. Wie kam es dazu?
Michaela Bock: „Vor rund einem Jahr hatte mir eine Freundin von dem Projekt in Rothenbergen erzählt: „Da wird etwas gebaut, für Senioren und Kinder“, meinte sie. Das hat mich gleich interessiert! Als ich dann im September letzten Jahres von dem Infoabend hörte, wollte ich mir den Träger der neuen Kita ansehen, von der Bethanien-Stiftung hatte ich noch nie was gehört. Damals war Pastor Elsner da und stellte das Projekt und die Stiftung vor. Das hat mich so richtig mitgerissen! Als er von dem Umgang mit den Menschen erzählt und dann die Symbole vorgestellt hat: Anker, Herz und Kreuz – das war stark. Dann sprach er von dem Miteinander, das für ihnen wichtig ist. Er meinte, dass jeder so wie er ist, willkommen ist. Damit hat er mich gefangen gehabt!
Rothenbergen: Ganz so schlimm ist es dann doch nicht! Aber der Reihe nach: Der Betrieb der Kindertagesstätte fordert uns als Gemeinde – das war uns bereits am Angang klar und wir waren auch bereit, viele Veränderungen hinzunehmen, wenn ab Februar die Übergangs-Kita im unteren Bereich der Kirche Rothenbergen in Betrieb geht.
Aber noch kurz vor Weihnachten wurde von allen Seiten angenommen, dass wir in Zukunft unsere Küche und die Toiletten gemeinsam nutzen werden. Ein Trugschluss, wie sich jetzt rausstellte.
