„Rache ist süß“ – nein, nicht wirklich. Rache macht uns kaputt. Aber „Böses mit Gutem“ zu beantworten ist das überhaupt möglich? Ja, wenn es uns ermöglicht wird – meint Pastor Ralf Schweinsberg im heutigen Gottesdienst.
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Zweigleisig – Gottesdienst live und online
Am 5. Juli laden wir zum Live-Open-Air Gottesdienst um 10:30 Uhr rund um unsere Kirche in Rothenbergen ein – und bieten wieder einen Online-Gottesdienst an!
Thema in beiden Gottesdiensten: „Rache ist süß“ – wirklich? Nein. Sie ist nicht süß, sie zerfrisst uns, macht das Leben schwer und schwerer. Aber „Böses mit Gutem“ zu beantworten, wie es uns im Römerbrief empfohlen wird – ist das überhaupt möglich? „Ja, wenn es uns ermöglicht wird“, mein Pastor Ralf Schweinsberg in diesem Gottesdienst.
Vielleicht sehen wir uns am Sonntag Morgen in Rothenbergen?
Unsere Gemeindetermine
Auch Anfang Juli ist unser Gemeindeleben noch sehr zurückgefahren. Vieles ist nicht wie gewohnt möglich und wir müssen uns an manches erst vorsichtig herantasten.
Gottesdienste
Wir feiern jeden Sonntag Gottesdienst – auch wenn wir bis September noch keine Gottesdienste in unseren Kirchen anbieten wollen.
Immer am ersten Sonntag im Monat treffen wir uns als ganzer Bezirk um 10:30 Uhr vor der Kirche in Rothenbergen zum Open-Air-Gottesdienst. An allen anderen Sonntagen strahlen wir einen Online-Gottesdienst über unsere Internetseite: www.emk-rothenbergen.de aus.
Bibelstunde / Hauskreis Büdingen
trifft sich ab Juli wöchentlich am Dienstagnachmittag um 15 Uhr in der Kirche in Büdingen.
Expedition zum Ich – Online
Jeden Dienstag um 19:30 Uhr treffen sich um die 20 Personen zum Bibelgespräch – online, in einer Zoom-Konferenz. Die technischen Voraussetzungen dafür sind gering (Handy reicht schon). Die Teilnehmenden kommen aus unseren Gemeinden und darüber hinaus. Bei Fragen einfach beim Pastor anrufen.
Treffen im Garten
Weitere Gruppen, wie das Frauenfrühstück, treffen sich nach Absprache im Garten der Kirche in Rothenbergen – nächster Termin: 14. Juli um 9:30 Uhr.
Gott muss verliebt sein!
Gott muss verliebt sein – wie sollte man sonst erklären können, wie er handelt? Selbst der Prophet Micha, der im Namen Gottes ein vernichtendes Urteil über seine Zeitgenossen sprechen muss, kommt völlig ins Staunen über seinen Gott: „Wo ist solch ein Gott, so wie du?“
In unserem aktuellen Online-Gottesdienst dreht sich alles um einen Predigttext aus dem Propheten Micha, Kapitel 7.
Herzliche Einladung zu unserm Gottesdienst am Sonntagmorgen – hier an dieser Stelle. Vielleicht sehen wir uns ja…
»Das Wichtigste im Leben können wir nicht erwerben
…wir können es nur geschenkt bekommen«, sagt Bischof Harald Rückert im Sendungsgottesdienst am Sonntag – aus der Erfurter Ägidienkirche.
>> Den Gottesdienst finden sie am Sonntag ab 9:30 Uhr hier <<
Eine unwiderstehliche Kraft
Der Impuls zur Predigt des für die EmK in Deutschland zuständigen Bischofs war die besondere Lage des Kirchengebäudes: Seit Jahrhunderten bildet die Kirche mit dem am Fuße ihres Turms befindlichen Torbogen den östlichen Zugang zur Krämerbrücke. Ein Mini-Kosmos des Verkaufens, Kaufens und Handelns als Sinnbild der Haltung, der Mensch könne alles machen und kaufen. Erfülltes Leben, so Rückert, entziehe sich aber menschlicher Machbarkeit. Bei Gott gebe es das allerdings gratis. »Gott will den Hunger und Durst nach gelingendem Leben stillen«, ist Rückert überzeugt. Weiterlesen
„Ein Herz und eine Seele – ernsthaft?
Sie waren „ein Herz und eine Seele“ die ersten Christengemeinden – und halbe Kommunisten? „Niemand“, so heißt es in der Apostelgeschichte, „betrachtete etwas als persönliches Eigentum; alles, was sie besaßen, gehörte ihnen gemeinsam.“ Davon können wir heute nur träumen… oder nicht? „Doch“, meint Pastor Ralf Schweinsberg, „aber nicht träumen, sondern darauf hoffen!“ Unser aktueller Gottesdienst zum 14. Juni:
Sind Christen die wahren Kommunisten?
…so sollte man es zumindest meinen, wenn man in der Bibel (Apostelgeschichte 4,32) liest: „All die vielen Menschen, die zum Glauben an Jesus gefunden hatten, waren ein Herz und eine Seele. Niemand von ihnen betrachtete etwas von seinem Besitz als persönliches Eigentum; alles, was sie besaßen, gehörte ihnen gemeinsam. … Es gab unter ihnen niemand, der Not leiden musste.“
Heute erscheint diese Aussage wie ein Wunschtraum, von dem wir unendlich weit entfernt sind. Warum eigentlich? Haben wir Christen uns wirklich so weit von unseren Wurzeln entfernt? Ist dieses „ein Herz und eine Seele“ ein verlorener Schatz der Christenheit?
„Nein“, meint Pastor Ralf Schweinsberg in seiner Predigt vom kommenden Sonntag, „wir können diesen Schatz wiederbeleben. Es braucht nur unseren Mut und unser Gottvertrauen.“ Den Online-Gottesdienst finden sie am Sonntag Morgen an dieser Stelle!
Neuer KU-Kurs beginnt
Bei uns in der EmK heißt der Konfirmationsunterricht: „Kirchlicher Unterricht“, kurz KU und unterscheidet sich in mehreren Dingen: So sind wir zwei Jahre miteinander „unterwegs ins Leben“ und haben damit auch mehr Möglichkeiten. Am Ende des Kurse bleibt es den Teenies offen, ob sie ihren Glauben in einer separaten Gliederaufnahme bekennen oder sich zunächst nur für ihren weiteren Lebensweg segnen lassen wollen.
Alle 14 Tage trifft sich der Kurs um über Lebens- und Glaubensfragen ins Gespräch zu kommen. Immer wieder wird auch ein Samstagvormittag miteinander gestaltet: Mit Frühstück oder Mittagessen um Zeit zu haben, so richtig kreativ zu werden. Zum „KU“ gehören zwei Studienfahrten, ein fünftägiges „Konfi-Camp“ und ein Gemeinde- und Sozialpraktikum.
Wie KU in Corona-Zeiten möglich ist, wollen wir an einem Elternabend am Dienstag, den 23. Juni um 19 Uhr besprechen. Treffpunkt ist unsere Kirche in Rothenbergen. Die Teilnahme am Kurs steht allen interessierten Teenies offen, eine Mitgliedschaft in der EmK oder Taufe ist nicht Voraussetzung.
Noch Fragen? Ihr Ralf Schweinsberg, Pastor@emk-rothenbergen.de, Tel: 06051 2649
„Der Herr segne dich!“ Gottesdienst zum 7. Juni
Am ersten Sonntag nach Pfingsten, auch „Trinitatis“, Dreieinigkeit, genannt, dreht sich alles um das Thema „Segen“. Der vielleicht ältesten biblische Schriftbeleg überhaupt stammt aus einer Grabbeilage aus dem 7. Jahrhundert vor Christi: Auf zwei kleinen Silberstreifen wurde dort der Aronitische Segen eingeritzt. Aber was ist Segen überhaupt? Warum spricht uns Gottes Segen in besonderer Weise an? Warum kommt beim Segen etwas in uns Menschen zum Klingen?
Pfingsten: Die Angst ist besiegt
Rot ist die Farbe des Pfingstfestes. Der Heilige Geist wird mit roten Feuerzungen verglichen – auch, weil man ihn gar nicht so richtig vergleichen kann!
An diesem Pfingsten haben wir zum ersten Mal in diesem Jahr zu einem gemeinsamen Gottesdienst rund um die Kirche eingeladen. 54 Personen folgten der Einladung – natürlich mit gutem Abstand und verstreut über Hof und Wiese, aber vor allem: mit Maske.
Selbst der „Friedensgruß“, in diesen Corona-Tagen in den Kirchen ausdrücklich nicht empfohlen, fehlte nicht – nur eben in einer „Sicherheitsversion“: Mit Maske, zwei meter Abstand und auf unserem Stuhl sitzend, sprachen wir uns gegenseitig den Segen Gottes zu. Dabei spielte es gar keine Rolle, ob unser Gegenüber mein Genuschel mit Maske richtig verstand – wir wussten ja, was wir uns wünschten! Die Musik wurde wieder gestaltet von unseren Sängerinnen Jaqueline Koch, Simone Knasel und Carla Einloft. Annette Einschütz an der Posaune, Werner Hain am Euphonium und Hans Mayr Tuba schufen die gute Basis der Musik.
In der Predigt ging es um den Heiligen Geist, der uns die Angst nimmt – was wir gerade in diesen Tagen gut brauchen können. Damals waren es die Jünger, die viel Angst hatten. Sie musste befürchten, dass es ihnen erging wie ihrem Meister: Festgenommen, gefoltert und hingerichtet. Darum zogen sich ins Obergeschoss eines Hauses zurück und hofften, nicht entdeck zu werden. Aber genau dorthinein kommt der Heilige Geist und „erweckt und belebt sie“, wie es ein Lied heißt, das gesungen wurde. Alle, die dort versammelt waren, wurden erfüllt mit dem Heiligen Geist. Alle, denn der Heilige Geist ist großzügig und erwartet von uns keine Vorleistungen.
Schon morgens um 9 Uhr trafen sich zahlreiche Helferinnen und Helfer und die Stühle zu stellen – natürlich mit Metermaß. Das Wetter war wunderbar: Nicht zu heiß, sonnig und mit leichten Windböen – genau passend für Pfingsten. Eine Videoversion dieses Gottesdienstes wird es nicht geben, aus technischen Gründen. Aber es gibt viele, tolle Bilder und den nächsten Online-Gottesdienst am kommenden Sonntag.
